Buchpräsentation „Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammengehören“, am Mittwoch im Kreisky Forum

Thumbnail image for Halbe Freiheit Cover.JPGBuchpräsentation mit Sonja Ablinger (Abg. z. Nationalrat, SPÖ) und Christian Friesl (Bereichsleiter Gesellschaftspolitik der Industriellenvereinigung)

Ich darf hier wieder einmal eine sehr herzliche Einladung aussprechen: Am kommenden Mittwoch, 26. September, präsentiere ich mein Buch „Halbe Freiheit“ im Wiener Kreisky Forum. 

Zeit: 19 Uhr. Ort: Armbrustergasse 15, 1190 Wien. 
Mit mir werden die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Sonja Ablinger diskutieren sowie Christian Friesl, einer der intellektuellen Köpfe der Industriellenvereinigung. 
Ich denke, es verspricht eine gehaltsvolle und lebendige Diskussion. 
Und weil es so schön passt, hier ein paar Takte aus einer Rezension, die Arno Widmann für die „Berliner Zeitung“ geschrieben hat, und zwar in seiner jüngsten Ausgabe seiner – ja, man muss die schon so nennen – legendären Kolumne „Vom Nachttisch geräumt…“
„Es macht den verrückten Charme unserer ideologischen Großwetterlage aus, dass bei uns gerade die vehementesten Verteidiger des Status quo als energischste Verteidiger der Freiheit auftreten. In Wahrheit verteidigen sie nicht die Freiheit, sondern die Freiheit derer, die derzeit den Markt beherrschen. Das hat alles mit Machterhalt und ganz und gar nichts mit Freiheit zu tun. Es ist das Dümmste, das man machen kann. Es verhindert notwendige Veränderungen. Robert Misiks „Halbe Freiheit – Warum Freiheit und Gleichheit zusammengehören“ provoziert, schon bevor man das Buch aufgeschlagen hat, sofort Widerspruch. Alle Freiheit ist eine Freiheit gegen die Gleichheit, denkt man. Das aus der Reihe tanzen, wendet man ein, ist der Grundschritt der Freiheit. Ohne den passiert nichts. Also, was soll das, dass Freiheit und Gleichheit zusammengehören? Ganz am Ende seines schönen Essays steht die Wahrheit, an der wir nicht vorbeikommen: „Freiheit heißt auch, nicht nur die theoretische Freiheit zu haben, sich auszuprobieren, sondern auch über die Ressourcen zu verfügen, die das praktisch ermöglichen. Und dazu gehören Freiräume genauso wie die Sicherheit, nicht ins Bodenlose zu fallen, wenn man bei diesen Versuchen scheitert.“ 

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