„Erklär‘ mit die Finanzkrise!“ Buchpräsentation am Donnerstag in der ÖGB-Zentrale

Erklär mir die Finanzkrise.JPGDas war eine lustige Idee, die die Freunde und Freundinnen des ÖGB hatten: Mich zur Präsentation meines neuen Buches „Erklär mir die Finanzkrise!“ am 14. März in die ÖGB-Zentrale einzuladen – zum 130. Todestag von Karl Marx. 

Und so wurde eine Art Doppelpräsentation draus: Ich präsentiere sowohl mein Buch „Marx für Eilige“ aus dem Jahr 2003 und eben mein neuestes Buch. 
Wir bestimmt funny! Save the Date!
Donnerstag, 14. März 2013, 18.30 Uhr
ÖGB, Grete-Rehor-Saal, Johann Böhm Platz 1, 1020 Wien
(U-2-Station Donaumarina)
Hier aus der Einladung des ÖGB: 
Die „gamblers an der Bourse“, schrieb Karl Marx 1857 in einem Brief an seinen Freund Friedrich Engels, brachten „die Eisenbahnen to a deadlock“. Und weiter: „Die ganze alte Scheiße ist im Arsch, und der bisher lächerlich- kühne Schwung, den der security market in England etc. genommen, wird auch ein Ende mit Schrecken nehmen“. Dass die Kapitalisten, die sich ansonsten die Einmischung des Staates und jede sozialpolitische Maßnahme entschieden verbaten, „nun überall von den Regierungen , öffentliche Unterstützung‘ verlangen, (…) ist schön“, amüsierte sich Marx. Damals, 1857, war gerade die erste moderne Weltwirtschaftskrise ausgebrochen.
Am 14. März 2013 jährt sich Marx‘ Todestag zum 130. Mal. Und wieder steckt die kapitalistische Marktwirtschaft in einer ganz ähnlichen Krise. 
Der Journalist, Blogger und Buchautor Robert Misik wird aus diesem Anlass zwei seiner Bücher zusammen präsentieren:
Zum einen sein Buch „Marx für Eilige“, das seit gut zehn Jahren als die Marx-Einführung schlechthin im deutschsprachigen Raum gilt. 
Zum anderen sein Buch „Erklär‘ mir die Finanzkrise“, das dieser Tage im Wiener Picus-Verlag erscheint. Darin analysiert der Autor in gemeinverständlicher Sprache, was da eigentlich geschehen ist: Wie uns eine falsche Wirtschaftsideologie eine fatale Krise eingebrockt hat. Und er gibt Antworten auf eine Reihe von Fragen: Warum werden auf freien Gütermärkten oft großartige Waren produziert, auf freien Kapitalmärkten aber Ungleichheit und brandgefährliche Instabilität? Weshalb ist gerade die Europäische Union zum Brandherd der Wirtschaftskrise geworden? Warum steigen die Mieten? Wieso verdienen die Unternehmen besser, wenn die Löhne steigen? Würden es noch freiere Märkte schon richten? Kann der Kapitalismus überhaupt funktionieren? Und was würde geschehen, wenn es zum totalen Kollaps des Geldsystems käme?
Flattr the authorTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Buffer this pageEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.