„Ein echtes Kunststück“ – die „Frankfurter Rundschau“ über mein Buch „Was Linke denken“

Mit diesem Buch ist „dem österreichischen Publizisten ein echtes Kunststück gelungen: Er hat die gesellschaftskritische Philosophie zweier Jahrhunderte zu einem lehrreichen und obendrein sehr gut lesbaren Überblick im doppelten Wortsinn ver-dichtet.“ So bespricht Stephan Hebel in der „Frankfurter Rundschau“ mein Buch „Was Linke denken“. Vielen Dank dafür! Hier der Link zur ganzen Rezension.

Wer das ver-dichtete Buch noch einmal in verknappter Pauderform zusammengefasst präsentiert haben will, der oder die kann sich den Talk anhören, den ich Anfang Oktober in der Grünen Akademie in Graz gehalten habe:

Nicht ganz so zufrieden wie der Rezensent der „Frankfurter Rundschau“ ist der Rezensent des „Neuen Deutschland“ mit mir. Er verdeutlicht, was ich alles ausgelassen habe und weshalb er dies für gewichtige Lücken hält, um erst dann „zum Positiven“ zu kommen:

Picus Linke 2„Auch Misiks neuer Text ist selbst dann, wenn es um die theoretischen Elaborate französischer linker Philosophen oder um Postkolonialismus und Postmoderne geht, verständlich und gut zu lesen – ohne zu sehr zu vereinfachen. Wissenssoziologischer Ausgangspunkt ist ein Zitat des italienischen Marxisten und Kommunisten Antonio Gramsci: »Jede philosophische Strömung hinterlässt eine Ablagerung von ›Alltagsverstand‹; diese ist das Zeugnis ihrer historischen Leistung.« Den Sickerprozess vom Theoretiker zum Alltagsverstand beschreibt Misik so: »Eine kluge Person – oder eine Gruppe von Theoretikern und Theoretikerinnen – entwickelt eine philosophische Analyse; eine kleine Gruppe philosophisch oder gesellschaftskritisch interessierter Leser eignet sich diese Analyse an; sie übernimmt sie entweder vollends oder Bruchstücke davon, kombiniert sie möglicherweise mit Versatzstücken anderer Theorien; sie verbreitet sich im allgemeinen an intellektuellen Fragestellungen interessierten Milieu; sie findet Eingang in Medien, in Leitartikeln oder die Essayistik; sie wird erst gelegentlich, dann immer häufiger aufgegriffen, sei es in öffentlichen Diskussionen, in Kneipengesprächen oder anderswo.«“

Hier zur gesamten Rezension.

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