Begründete Hoffnungen für 2017. Kann man noch Optimist sein?

Vollends super war 2016 nicht. Aber wie werden wir das Jahr im Rückblick sehen? Als Jahr, in dem sich die Welt immer tiefer in eine Krisen- und Katastrophenspirale schraubte? Oder als Wendejahr, das einen heilsamen Schock ausgelöst hat? Vielleicht ist es eine Ironie, dass gerade in diesem Jahr Terry Eagleton sein Buch „Hoffnungsvoll, aber nicht optimistisch“ herausgebracht hat. Für naiven Optimismus gibt es wirklich keinen Anlass. Aber gibt es Hoffnung, die Gründe vorweisen kann? Ja, die gibt es. Hinzu kommt: Verzagtheit und Angst nützt nichts, da sie performativ ist, was soviel heißt wie dass sie beiträgt, die Zustände erst herbeizuführen, vor denen man Angst hat. Und genauso performativ kann der Optimismus sein, weil er jenen, die die Welt vorwärts bringen wollen, den nötigen Antrieb verleiht. Ein kleines Plädoyer für nüchternen, nachdenklichen Optimismus und trotzige Fröhlichkeit!

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