Buchpräsentation: Politik der Paranoia am kommenden Montag

Ich laden herzlich ein und bitte die p.t. bloggerkollegen und mittwitteranten das zu verbreiten:

Das

Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog

lädt Sie anlässlich der Buchpräsentation von

 

Robert Misik

Politik der Paranoia.

Gegen die neuen Konservativen.

 

zu einem Gespräch mit Robert Misik und Fritz Ostermayer

 

 

Montag | 16. Februar 2009 | 19.00 Uhr

 

Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog | Armbrustergasse 15 | 1190 Wien

 

u.A.w.g.

Tel.: 318 82 60/20 | Fax: 318 82 60/10

e-mail: einladung.kreiskyforum@kreisky.org

 

Florian Scheuba über „Politik der Paranoia“

Österreichs Kabarett-Star Florian Scheuba im „Falter“ über „Politik der Paranoia“.

Man wünscht sich, es möge doch jemand „Schluss mit lustig“ und die Diskussionsteilnehmer zur Besinnung rufen. Dass sich dafür Robert Misik gefunden hat, darüber kann man sich vorbehaltlos freuen, denn in den letzten Jahren kann im deutschsprachigen Raum kein anderer Autor auf einen vergleichbaren Lauf beim Verfassen politischer Bücher verweisen. Mit „Genial dagegen“ gelang ihm ein brillantes Porträt der aktuellen Protestkultur im Spannungsfeld zwischen Aufbegehren und kommerzieller Vereinnahmung und mit dem „Kultbuch“ eine präzise Bestandsaufnahme von Kulturkapitalismus und Konsumkritik unter besonderer Berücksichtigung ihrer inneren Widersprüchlichkeiten. Diesmal geht es etwas grobgestrickter zur Sache, und das hat seine Berechtigung, gilt es doch Maulhelden vom Schlage Di Fabios und ihre journalistischen Jubelperser einmal kräftig aufzureiben.

Der vollständige Text findet sich hier.

Ein Wirtschaftskollaps macht noch keinen linken Frühling

Nützt die Krise „den Linken“? fragte mich der WDR. Folgendes bekam er zu Antwort. Hören kann man es hier.

 

Die Linken triumphieren. Seit mindestens zwei Jahrzehnten hatten sie die neoliberale Ideologie angeprangert, den Irrglauben, dass eine radikal deregulierte Marktwirtschaft, in der jeder seinem Eigennutz folgt, Prosperität für alle bedeute. Und sie hatten vor den systemischen Instabilitäten und Ungerechtigkeiten des digitalisierten Finanzmarktkapitalismus gewarnt, in dem Milliarden Dollar an Anlegerkapital mit einem Mausklick von einem Ende ans andere Ende der Welt verschoben werden. Jetzt hat diese linke Kritik auf spektakuläre Weise recht bekommen. Eine neue linke Ära kann beginnen.

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„Die Presse“ über „Politik der Paranoia“

„Der linksliberale Publizist Robert Misik mokiert sich in seinem neuen Buch („Politik der Paranoia. Gegen die neuen Konservativen“), dessen Cover ein schönes Hirschgeweih ziert, über das nicht ganz kongruente Weltbild der Konservativen: „Sie sind für die Familie – außer wenn es sich um türkische Familienclans handelt. Sie sind für die Freiheit – überbieten sich aber in Moralvorschriften. Sie sind für mehr privat, weniger Staat – und beklagen, dass im Kommerzfernsehen nur TV-Müll läuft.“ Trotz leichter Schwarz-Weiß-Zeichnung seiner Polemik, da die bösen Werte der Rechten, dort die guten der Linken, hat der kluge Autor damit nicht unrecht.“

Mehr dazu hier.

Lob von spreeblick.com

Kritiken wie diese – noch dazu praktisch am ersten (!) Tag nach dem Erscheinen – freuen einen als Buchautor besonders.

„Robert Misik hat das Buch zur Zeitenwende geschrieben“, heißt es auf spreeblick.com. Und es kommt noch besser:

„Seit dem elften September warte ich drauf, dass endlich jemand sagt, was Misik schreibt:

Dabei ist natürlich die Linke in Wahrheit jene Kraft, deren Politik, deren Set an Überzeugungen auf Werten basiert.

Dieses Buch macht mich sehr froh.“

Thanks a lot, folks!

„Wie man den Konservativismus in seine Einzelteile zerlegt“

Es ist ja noch ein ganzes Monat hin bis mein Buch „Politik der Paranoia. Gegen die neuen Konservativen“  ausgeliefert wird. Aber schon hat die Facebook-Gruppe, die ich eingerichtet habe, 269 Mitglieder – in diesem Forum wird vernetzt zum Thema diskutiert. Alle Infos gibt es natürlich auch hier.

Die „Frankfurter Rundschau“ jedenfalls attestiert schon, hier könne man nachlesen, wie man den modernen Konservativismus in seine Einzelteile zerlegt. Ich finde, das ist ein sehr schönes Lob.

Ach ja, und erste Termine für Präsentationen stehen auch schon fest. Am 16. Februar ist der offizielle „Buch-Launch“ im Kreisky-Forum in Wien. (19 Uhr).

Bei der Leipziger Buchmesse gibt es am 13. März gleich zwei Lesungen.