Ein Filmtipp: „Wenn Kühe Jacken tragen. Werbung ohne Grenzen“

„Wenn Kühe Jacken tragen. Werbung ohne Grenzen.“
Montag, 15. September, ORF 2, Art.Genossen, VPS: 22.30 Uhr (35 min)
Regie: Daniela Krautsack und Thomas Grusch

Daniela Krautsack befragte während einer 15-monatigen Reise rund um den Globus das „Who is Who“ der Marketing- und  Kommunikationsbranche nach den Strategien und Möglichkeiten von neuen, nicht klassischen Werbeformen. „Ambient Media“ versucht Konsumenten zunehmend auf unübliche Weise zu überraschen, denn die Reichweiten der traditionellen Medien wie Fernsehen, Print und Radio verringern sich. Dieser Film wirft ein neues Licht auf die Taktiken der Werbung und ihre immer radikaleren Tricks, Wünsche zu erwecken und Aufmerksamkeit zu erregen. „The Best of the Best“ der Szene, die Kritiker und die Konsumenten in einer brisanten Diskussion über die Tabuzonen und zukünftigen Herausforderungen der Werbewelt.

Gäste u.a.: Milton Glaser, Mike Mathieson, Bob Garfield, Alois Schober, Mariusz Jan Demner, Peter Lammerhuber, Robert Misik, …

Hartz-IV macht mobil! Und Regelsatz-Kürzung macht noch mobiler!

Herr Straubhaar vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut hat mal wieder einen tollen Vorschlag gemacht, wie man die Arbeitslosigkeit reduzieren kann: Indem man den Arbeitslosen die Stütze senkt. “Die Höhe der Sozialleistungen bestimmt, ab welchem Lohn ein Mensch bereit ist zu arbeiten”, sagte Straubhaar der “Bild am Sonntag”. Deshalb ist er für die SENKUNG des Hartz-IV-Regelsatzes, weil: “Der Anreiz, arbeiten zu gehen, wäre stärker.”

Derzeit liegt der Regelsatz bei 351 Euro pro Monat.

Denn wer arbeitslos ist, der ist ja nicht Opfer, sondern Täter: Einer, der es sich bequem macht in der sozialen Hängematte. Auf unsere Kosten. Um uns rum: Millionen solcher Täter, die alle mit Freude auf Hartz-IV hängen, weil man da ja so prima von leben kann, besser als wenn man arbeitet.

Man ist diesen Quatsch ja mittlerweile so gewohnt, dass einem gar nicht mehr auffällt, wie absurd die Vorschläge der Neokonservativen sind. Man muss den Schwächsten ihre Einkommen kürzen, damit sie sich “motivieren”. Aber offenbar gibt es zwei diametral entgegengesetzte Menschenschläge, so unterschiedlich, dass sie wahrscheinlich gar nicht der gleichen Gattung angehören: Bei den einen muss man die Einkommen stetig, steil und exorbitant erhöhen, um sie noch zu motivieren (bei den Managern, Kouponschneidern, Spitzenverdienern), bei den anderen muss man sie kontinuierlich senken, um sie zu motivieren (den Niedrigverdienenden, den vom Wohlfahrtssystem Abhängigen). Aber warum eigentlich sollte man es bei den Hartz-IV-Beziehern nicht machen wie bei Porsche-Managern oder Wirtschaftsinstituts-Direktoren: Ihnen die Einkommen stark erhöhen, um sie zu motivieren? Bitte eine Antwort, Herr Straubhaar!

Oder zumindest Straubhaar das Einkommen auf Hartz-IV-Niveau kürzen (oder darunter). Vielleicht wäre er ja dann auch motiviert, vernünftige Arbeit abzuliefern. Vielleicht lag es ja an der Höhe seines Einkommens, dass er sein Institut, das früher noch “Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv” hieß, auf eine Weise führte, die zum Entzug der öffentlichen Förderungen führte – wegen katastrophaler Evaluierungsergebnisse.

McCain-Sprecher beschimpft Deutsche

Tucker Bounds, Sprecher des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, setzt ganz auf Kontinuität. Im Stile der Bush-Präsidentschaft sagte Bounds, Barack Obama habe "Massen kriecherischer Deutscher" einem Besuch bei verwundeten US-Soldaten vorgezogen ("throngs of fawning Germans").

Man ist das ja schon etwas zu gewohnt von dieser Seite. Ob aber nicht dennoch Kanzlerin Merkel oder Außenminister Steinmeier eine offizielle Entschuldigung McCains fordern sollten? Man siehlt jedenfalls auch daran, würde McCain Präsident, hieße es die nächsten vier Jahre: McSame.

Hans Dichand ist nicht mein Vater!

Hans Dichand, giftiger Greis und Herausgeber der "Kronen"-Zeitung, ist ja schon ein bisschen gaga. Deshalb hat er jetzt ein Gerücht dementiert, das es noch gar nicht gab: Dass SPÖ-Kanzlerkandidat Werner Faymann sein unehelicher Sohn sei. Um Dichand weitere pikante Dementis zu ersparen, haben die Freunde des Popmagazins "The Gap" nun dieses T-Shirt aufgelegt.

Ich fahr zu Obama. Wer noch?

Also, ich werde ich nächste Woche dort sein, in der Fanzone am Großen Stern in Berlin um den Barack Obama mal aus der Nähe zu sehen.

Hab dazu gerade folgendes auch gekriegt aus den "Obama-Kreisen":

Dear all,

we are very much looking forward to see Barack Obama in Berlin on 24th July giving his only speech in Europe during his tour. He will give his speech of about 45 minutes at the Siegessäule at 7 p. m..

We are all excited to listen to Barack Obama´s ideas. I got many enthusiastic comments from all over Europe and the States. Together we can make the meeting become a powerful demonstration of the upcoming new and true Transatlantic Relationship!

We can create a get together with good vibrations. All kind of ideas are welcome: on the morning of 24th July, the day before . Send your ideas to this page. Use the opportunity to find others to start collective action and be creative. Let´s give Barack a warm welcome in Berlin! The speech at SIEGESsäule will be the beginning of his victory.
 
And here are the first ideas:

We would like to have a spontaneous barbecue in advance to his speech – BBB: Barack´s Biggest Barbecue (BBBBQ?). Everyone is bringing his own stuff. The weather forecast for Thursday is really good. Would you like to join? Some guys are thinking about making music.

Another idea is to create a "free hugs"-team, which is offering free hugs to people on Ku´damm (one of Berlin´s main boulevards) on 23rd and 24th July accompanied by a "free hugs" sign (or "free hugs for obama" (or "free hugs from obama"?). The "free hugs"-idea is just about bringing love, peace and happiness to the people. Have a look for example at http://www.free-hugs.com/ or http://www.freehugscampaign.org/.

Furthermore the idea is suggested to rent a lorry in order to turn it into a campaign-lorry with huge Obama 08-signs and a loud speaker to annonce his speech and play nice music to the people in the streets.  

I will keep you informed about further details of Barack in Berlin! asap. Please forward this message to friends so they can register and bring in their ideas as well – no matter you could join or not. Thank you very much for your support!

To register please use this link: http://my.barackobama.com/page/event/detail/4gjvp

Yes, we can for sure,

Dirk

In Europe, the churches are finding their political voice again

After decades of restraint, Europe’s Christian churches – above all Catholicism – have re-entered the political arena. It’s partly because this has already happened elsewhere in the world. The German Times, Juli 2008

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