Helden der Freiheit

Freiheitsappostel mit schwarzen Flecken auf der Weste. Das Hayek-Institut auf "Free-Market-Roadshow" von Wien bis Berlin.
Die Freunde des radikalen Marktradikalismus sind ja originelle Leute, und so findet, wer in der Hauptverleihstelle der Büchereien Wien Friedrich Hayeks Ultraliberalismus-Bibel „Der Weg zur Knechtschaft“ entlehnt, am Ende einen hingekritzelten Hinweis: „Für Interessierte an der Auseinandersetzung mit politischen Fragestellungen im Geiste Hayeks: email an hayek@europe.com (internationaler Think Tank in Wien)“. Dieser „internationale Think Tank“ tut viel, die Ideen Hayeks unter die Leute zu bringen, was bestimmt nicht einfach ist, bedenkt man, wie krause sich Hayeks Phantasien heutzutage ausnehmen.

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Erwin Steinhauer als „Misik Rauscher“

Hab sie ja leider nicht gesehen, die jüngste Folge von "Die 4 da" im ORF. Offenkundig wurden "FS Misik" und "RAU-TV" durch den Kakao gezogen. Darauf deutet dieser Screenshot hin, der Erwin Steinhauer in der Rolle des Kulturphilosophen Misik Rauscher zeigt. Aber ist ja auch irgendwie folgerichtig: Wir tun so, als machten wir Fernsehen, und die tun so, als machten sie Videoblogs!

 

Peter Sloterdijk über „Genial dagegen“

Na, damit war eigentlich gar nicht mehr zu rechnen, schließlich ist mein Buch "Genial dagegen"  (ein Auszug hier) ja schon vor drei Jahren erschienen. Gestern empfahl es dann Peter Sloterdijk in seiner Talksendung "Das Philosophische Quartett" (ZDF) "nachdrücklich".

Na, das freut den Autor natürlich. Übrigens, die gesamte Sendung zum Thema "Was ist links?" kann man hier sehen.

Zum 125. Todestag von Karl Marx – ein Themenabend des Südwestfunks

Anlässlich des 125. Todestages von Karl Marx diskutierte ich mit Gregor Gysi, dem Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei, und Beatrx Bouvier, der Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier, über die Hinterlassenschaft des Alten. Zu hören ist das am Samstag, dem 8.3. zwischen 20.03 bis 23 Uhr hier.

Time to say goodbye…

Verdiente Niederlagen gibt es oft. Aber selten war eine Niederlage so verdient wie die von Roland Koch gestern bei der Hessen-Wahl. Wobei das Wahlfiasko Kochs mehr als nur erfreulich ist. Zieht der niedrige Populismus nicht mehr? Jedenfalls war das das zweite Mal innerhalb von nur sieben Tagen, dass Rechtspolitiker einsehen mussten, dass ihnen der Pöbelwahlkampf geschadet hat. Frau Winter hätte in Graz wohl besser abgeschnitten, hätte sie nicht gegen die Muslime gehetzt, Herr Koch wäre weiter hessischer Ministerpräsident, wenn er nicht einen derart üblen Anti-Ausländer-Wahlkampf geführt hätte. Solche Lektionen hat man gerne!