„Kaputtalismus“-Sause in der Berliner-Volksbühne und andere Termine

Ein paar Termine der nächsten Wochen:

Klaus Werner Lobo im Kreisky Forum. Am Dienstag, den 30. März habe ich in meiner Reihe „Genial dagegen“ im Wiener Kreisky Forum Klaus Werner Lobo zu Gast, der sein Buch „Nach der Empörung“ präsentieren und dann mit mir darüber diskutieren wird. Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Kaputtalismus Foto NeuBuchpräsentation „Kaputtalismus“ in der Berliner Volksbühne. Am 7. April gibt’s dann die etwas verspätete „Kaputtalismus“-Präsentations-Sause in Berlin, und zwar, was mich sehr freut, im wunderbaren „Roten Salon“ der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, und, was mich mindestens ebenso freut, in Form einer Debatte mit Armen Avanessian. Donnerstag, 7. April, 20 Uhr, Volksbühne. 

Kaputtalismus in Leipzig

„Kaputtalismus“ bei der Leipziger Buchmesse:

Am Freitag, 18. März, spreche ich um 18 Uhr über mein neues Buch im „Interium“, Demmeringstraße 34.

Jetzt erschienen: Mein Buch "Kaputtalismus - Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?" im Aufbau-Verlag.
Jetzt erschienen: Mein Buch „Kaputtalismus – Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?“ im Aufbau-Verlag.

Am Samstag, 19. März bin ich um 12 Uhr zu Gast beim MDR, Glashalle, Ebene 1 Stand 17 direkt auf der Messe.

Um 16 Uhr spreche ich dann im taz.studio, Halle 5 Stand E 408

Und um 19 Uhr diskutiere ich unter der Leitung von Peter Unfried mit Kerstin Andrae, der stv. Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, und Jule Nagel, Landtagsabgeordnete der Linken in Sachsen über „Einwanderung, Verunsicherung, Integration“.

Termine: Kaputtalismus, Gesine Schwan im Kreisky-Forum, Römerberggespräche, Buchmesse Leipzig ua.

Kaputtalismus Foto NeuEin neues Buch am Start, sonst auch themenreiche Wochen – da habe ich ein paar Termine, zu denen ich herzlich einlade:

Als kleine Fortsetzung der NOW-Konferenz gibt es am kommenden Dienstag im Kreisky-Forum eine Veranstaltung unter dem Titel: „ALLE SPRECHEN ÜBER DIE FLÜCHTLINGE. WIR HÖREN IHNEN ZU.“ – als Gäste darf ich begrüßen: Jwan Joo Daod, einen Asylbewerber aus Syrien, Zakia Salehi, eine afghanischstämmige Studentin, die seit 10 Jahren in Wien lebt, Ammaar Zammar, Asylbewerber aus Syrien, und Ohla Ibrahim, ebenfalls aus Syrien, die seit einigen Monaten in Baden lebt.

Dienstag, 16.2. 19 Uhr. Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Am Mittwoch 17.2. spreche ich mit Eva Novotny in der Fachbuchhandlung des ÖGB über meine beiden Bücher „Was Linke denken“ und „Kaputtalismus – Wird der Kapitalismus sterben und wenn ja, würde uns das glücklich machen?“

Mittwoch, 17.2., 18.30 – Rathausstraße 21, 1010 Wien. 

Am Montag, 22. 2. bin ich in Michelsdorf in Oberösterreich zu Gast. Hier spreche ich im Cafe Schwarz über „Die Linke im 21. Jahrhundert“.

Montag, 22.2., 19 Uhr. Hauptstraße 18, Michelsdorf. 

Am Dienstag, 23. 2. habe ich in meiner Reihe „Genial dagegen“ wieder einmal einen sehr besonderen Gast: GESINE SCHWAN, die Grande Dame der deutschen SPD. Die zweimalige Präsidentschaftskandidatin der deutschen Sozialdemokraten wird zum Thema sprechen: „WO WIR STEHEN? ALLIANZEN FÜR EIN ANDERES EUROPA“

Dienstag, 23.2., 19 Uhr, Kreisky Forum, Armbrustergasse 15. 1190 Wien

Und hier schon mal einen kleinen Ausblick für März: Am 3. März habe ich mir ins Theater Werk X eine Reihe von Gästen eingeladen, mit denen ich zum Thema „Kampf um die säkulare Gesellschaft“ sprechen werde.

Am 12. März bin ich bei den legendären Frankfurter Römerberggesprächen zu Gast – eine große Ehre und Freude -, wo ich über „Kapitalismus im Stressmodus“ sprechen werde.

Am 18. und 19. März gibt es gleich eine Reihe von Talks im Rahmen der LEIPZIGER BUCHMESSE und von „Leipzig liest“, etwa im Interim, im Schauspiel Leipzig und auf der taz-Bühne.

Und am 7. April gibt es dann die große „Kaputtalismus“-Buchpräsentation in Berlin in der VOLKSBÜHNE, wo ich im Roten Salon mit ARMEN AVANESSIAN über mein Buch sprechen werde.

 

Ein „Wiener Kongress“ der europäischen Zivilgesellschaft zur Flüchtlingssituation

Wir haben es in den vergangenen Monaten ziemlich im Stillen vorbereiten, aber mittlerweile ist es raus: Eine Gruppe verschiedener Menschen hat eine große europäische Konferenz zur Flüchtlingsthematik vorbereitet. N-O-W, so der Titel der Konferenz. Stattfinden wird sie am kommen Donnerstag und Freitag, 21./22. Januar in Wien.

Die Gastgeber sind gemeinsam André Heller, Patricia Kahane und Andi Babler, der Bürgermeister von Traiskirchen. Das heißt: Keine staatlichen Stellen, sondern eine Gruppe von Einzelpersonen stellen das auf die Beine. Viola Raheb, Hannes Swoboda und ich haben die inhaltliche „Kuratierung“ besorgt – gemeinsam mit Philipp Sonderegger. Was meint, wir haben vor allem Gäste und Panels programmiert. Und die großartigen Kollegen vom Kreisky Forum haben gemeinsam mit den Kollegen vom Büro Wien das alles organisiert, haben recherchiert, geplant, Mails in allen Sprachen in alle Welt geschickt, kaum geschlafen.

Es kommen, um nur ein paar Namen zu nennen: Ali Mattar, der Bürgermeister von Sahel el Zahrani im Libanon, Marwan Boustani von UN-Habitat, Manolis Vorunos, der Bürgermeister von Chios, es kommen die Bürgermeister von Lesbos und aus Athen, der großartige Landrat Tjark Bartels aus Niedersachsen, Jürgen Duppler, der Bürgermeister von Passau, es kommen Geflüchtete, die jetzt hier bei uns leben, wie der syrische Filmemacher Nour Alsoliman oder der afghanische Journalist Ramin Siawash oder die junge Studentin Zakia Salehi, natürlich eine ganze Reihe an Vertretern von NGOs, Menschen, die spontan geholfen haben und Volunteersarbeit machen, aber auch Vertreter von hiesigen offiziellen Stellen, wie Wiens Flüchtlingskoordinator Peter Hacker – ach, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, die Liste ganz großartiger Gäste ist endlos. Hier der Link zur Gästeliste und zur Agenda der Konferenz.

Das erste und wichtigste Ziel haben wir jetzt schon erreicht – dass die vielen Leute, die die wirkliche Integrations- und Unterbringungsleistung „on the Ground“ leisten, gemeinsam mit Volunteers, Funktionären und Flüchtlingen in ein Gespräch kommen, und zwar aus allen betroffenen europäischen Regionen. Dass wir alle voneinander lernen und Kontakte knüpfen. Das zweite Ziel ist, dass von Wien aus ein Signal an die europäische Öffentlichkeit und die europäische Politik ausgeht.

Nun zum organisatorisch/technischen, da diese Fragen ja kommen werden: Die Konferenz ist nicht öffentlich, da die Teilnehmer schwerer ins Gespräch kommen würden – und es auch logistisch und räumlich gar nicht machbar wäre -, wenn sie vor einem vielhundertköpfigem Publikum miteinander sprechen. Das ist natürlich schade, aber ich denke, das kann jeder verstehen. Sie ist aber medienöffentlich, das heißt, Journalisten aus ganz Europa werden berichten. Und Teil der Konferenzorganisation ist auch eine Mediengruppe, die filmen wird, eine andere, die twittern und über andere Social-Media-Plattformen informieren wird. Ihr könnt Euch also über die verschiedenen Tubes auf dem Laufenden halten.

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„Kann die Menschheit das Internet überleben?“ – Termine in Innsbruck & Graz

Das Jahr beginnt, wie das alte Jahr geendet hat: Mit dem Vortrags-Jetset 🙂

Am Montag, 11. 1., spreche ich wieder in meiner monatlichen Reihe im Innsbrucker Treibhaus „Wort am Montag“. Diesmal zum Thema: „Kann die Menschheit das Internet überleben?“ – Alles zwischen Gerüchtestreuen, Polarisierung, zerfallende Öffentlichkeiten und Shitstormirrsinn.

Motto: Offline seid Ihr ja ganz nett, aber Online seid ihr Monster.

Treibhaus, Innsbruck, 19:30 Uhr

Am Mittwoch, 13.1., bin ich dann in Graz in Rahmen der Talkreihe über Philosophie und Gesellschaft. Hier spreche ich mit den Theoretikerinnen MARION ELIAS und AGNIESZKA KOCHANOWICZ über das Thema: „Analysieren oder verändern? Philosophie und die Außenwelt.“ Ort: HS 15.12, 1.Stock, RESOWI Bauteil C – 19 Uhr.

Montag in Innsbruck: „ACH, ISLAM! Zwischen nötiger Religionskritik und Rassismus für Wohlfühlbürger.“

Robert Misik: Was Linke denken. Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas und Foucault. Picus Verlag, 14.90 €
Robert Misik: Was Linke denken. Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas und Foucault. Picus Verlag, 14.90 €

Fast schon traditionell: Mein monatlicher Montags-Termin im Treibhaus in Innsbruck.

Kommenden Montag, 14. Dezember, will ich ein Thema ein wenig entwirren, das ja gerade viele Köpfe vernebelt. Der Titel lautet:

ACH, ISLAM! Zwischen nötiger Religionskritik und Rassismus für Wohlfühlbürger.

Treibhaus, Innsbruck. Montag, 14. Dezember, 19 Uhr.

Dienstag: Julia Friedrichs über die „Erbengesellschaft“ im Kreisky Forum

friedrichsMorgen, Dienstag, 24. November, habe ich im Kreisky-Forum die deutsche Autorin Julia Friedrichs zu Gast. Sie wird über ihr extrem wichtiges Buch „Wir Erben. Was Geld aus Menschen macht“, sprechen. 

Darin thematisiert sie eine äußerst wichtige Problematik des heutigen Kapitalismus: Nicht nur geht die Schere zwischen Reichen und den nicht so Reichen immer mehr auf – der überwiegende Teil des Reichtums ist außerdem noch ererbt. Das ist nicht nur ökonomisch fragwürdig, sondern hochgradig sozial ungerecht. Und: Erben wird steuerlich bevorzugt während Einkommen aus Arbeit hoch besteuert werden. Was heißt: Wohlstand kann man sich praktisch nicht mehr erarbeiten, sondern nur mehr ererben. Was Friedrichs Buch so bemerkenswert macht: Sie hat mit dutzenden reichen Erben gesprochen – und so einen Blick in die Welt des ererbten Reichtums geworfen. Hier eine kleine Rezessionsnotiz von Julia Kospach aus dem Falter:

Jahr für Jahr werden in der nächsten Dekade in Deutschland rund 250 Milliarden Euro vererbt werden. Es ist, wie die Journalistin Julia Friedrichs in ihrem Buch „Wir Erben“ gleich eingangs schreibt, „ein Vermögenstransfer, wie er noch nicht stattgefunden hat“. Denn die Eltern der heute 35- bis 45-Jährigen treten an, ihren Besitz weiterzugeben. Diese Eltern sind längst im Pensionsalter.

Ihr Vermögen haben sie sich in den boomenden Wirtschaftswunderjahren nach dem Zweiten Weltkrieg durch Fleiß, Sparsamkeit und günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen erarbeitet. Jetzt geben sie ihr Hab und Gut an die nächste Generation weiter: 2,5 Billionen Euro in einem Jahrzehnt, „über ein Drittel des Nettovermögens aller Privathaushalte“ in Deutschland.

Das Leben dieser Erben und wie das Geld darauf Einfluss nimmt, ist das Thema von Friedrichs’ Buch. Ausgangspunkt für ihre Recherchen waren Beobachtungen im eigenen Berliner Freundeskreis. Von einer lange Zeit homogenen Peergroup, deren Mitglieder unter ziemlich ähnlichen Bedingungen studierten, Beziehungen eingingen, Karrieren verfolgten und Familien gründeten, kauften sich in den letzten Jahren die Ersten große Eigentumswohnungen oder Häuser.

„Der eine besaß von heute auf morgen eine eigene Bürowohnung, die andere ein Ferienhaus in Frankreich, der Dritte eines in der Schweiz.“ Julia Friedrichs, Jahrgang 1979, wunderte sich und begann die Frage zu stellen: „Wie machen die das?“

Einige Forscher sprechen gar von den „Anfängen eines ‚feudalistischen Kapitalismus‘“. Das hängt auch damit zusammen, dass die Heiratsmärkte bis heute über die Maßen homogen sind, also Reiche Reiche heiraten und das Geld unter sich bleibt. Die Schere zwischen Reich und Arm wird weiter aufgehen.

Julia Friedrichs: Wir Erben. 

Dienstag, 24. 11. 2015, 19 Uhr

Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Kennen Sie jemanden, der verhungert ist?

Heute habe ich Martin Caparros mit seinem Buch „Der Hunger“ im Kreisky-Forum zu Gast. Hier ein paar Hinweise, weshalb Sie sich das nicht entgehen lassen sollten:

„Können Sie sich vorstellen, was es heißt, nicht zu wissen, was man am nächsten Tag essen soll? Können Sie sich ein Leben vorstellen, in dem Sie sich jeden Tag aufs Neue fragen, was Sie morgen essen werden? (…) in dem jeder Gedanke von diesem Mangel beherrscht ist?  (…)

Wie soll man das ferne Andere erzählen? Sehr wahrscheinlich kennen Sie, werter Leser, werte Leserin, jemanden, der an Krebs gestorben ist, der Opfer eines gewaltsamen Überfalls wurde, der eine Liebe, einen Job, seinen Stolz verloren hat; doch höchstwahrscheinlich kennen Sie niemanden, der mit dem Hunger lebt, mit der Gefahr zu verhungern. So viele Millionen Menschen, die uns so unsagbar fern sind: die etwas durchmachen, was wir uns nicht vorstellen können oder wollen.“

Es ist eines der bemerkenswertesten Bücher, die ich in der letzten Zeit in der Hand hatte – Martin Caparros Buch „Der Hunger“, das unlängst im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Caparros erzählt von Müttern und Familien aus dem Niger, trifft Verhungernde in Kalkutta, beschreibt aber auch die politischen Folgen des Hungers in der Geschichte. Ja, er sieht sich dieses seltsame Wort an, das sowohl chronischen Hunger und Unterernährung meint, als auch ein Gefühl, das jeder von uns zwei Mal am Tag hat, als auch metaphorischer die Begierde, den Heißhunger.

Er versucht die Verherrungen des Hungers so akkurat als möglich zu beschreiben, nicht zuletzt, weil Phrasen wie „der Hunger in der Welt“ mittlerweile so sehr zum Gemeinplatz wurden, dass sich niemand mehr die Mühe macht, sich wirklich Konkretes darunter vorzustellen, sodass es sogar längst möglich ist, jene, die den „Hunger in der Welt abschaffen“ wollen als Gutmenschen ins Lächerliche zu ziehen.

In den von chronischem Hunger befallenen Weltgegenden ist „jeder Erwachsene (…) ein Überlebender, jemand, dessen Leben nur geborgt ist. Eine Art glüchlicher Zufall, eine Laune, durch die ein Kind überlebt hat und aufwachsen konnte.“ Dies trifft auf nahezu eine Milliarde Menschen dieses Planeten zu.

Caparros Buch ist nicht nur deshalb so brillant, weil er die Orte der Verheerung besucht hat, sondern weil der argentinische Intellektuelle auch so eine großartiger Schriftsteller und Denker ist, der vermag, das, was er gesehen hat, in grandiose Sätze und Gedanken zu transformieren.

Martin Caparros: Der Hunger. Heute, Dienstag, 17. November, Kreisky Forum für Internationalen Dialog, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Dienstag: Martin Caparros Großreportage über den Hunger im Kreisky Forum

Am Dienstag, 17. November habe ich in meiner Reihe „Genial dagegen“ im Kreisky Forum den argentinischen Autor Martin Caparros mit seinem Buch „Der Hunger“ zu Gast.

Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien – 19 Uhr

Hier zur Einstimmung ein paar Takte über das Buch:

»Wie zum Teufel können wir weiterleben, obwohl wir wissen, dass diese Dinge geschehen?«

Fünf Jahre hat Martín Caparrós den ganzen Globus bereist, um diese Schande zu kartografieren: Er war in Niger, wo der Hunger so aussieht, wie wir ihn uns vorstellen; in Indien, wo mehr Menschen hungern als in jedem anderen Land; in den USA, wo jeder Sechste Probleme hat, sich ausreichend zu ernähren, während jeder Dritte unter Fettleibigkeit leidet; in Argentinien, wo Nahrungsmittel für 300 Millionen Menschen produziert werden, obwohl sich viele Bürger kein Fleisch mehr leisten können.

Am Ende dieser Reise steht ein einzigartiges Buch: Großreportage, Geschichtsschreibung und wütendes Manifest. Der Hunger, so Caparrós, ist keine Naturkatastrophe, die schicksalhaft über die Menschen hereinbricht. Der Hunger ist der krasseste Ausdruck der gigantischen sozialen Ungleichheit in einer Welt, in der das reichste Prozent mehr besitzt als alle anderen zusammen.

 

Termine: Innsbruck, Yanis Varoufakis an der WU, Colin Crouch im Kreisky-Forum, Buch-Wien…

Ein paar Termine habe ich in den kommenden Tagen, zu denen ich gerne einladen möchte:

Treibhaus 2

Am Montag, 2. November, habe ich meinen zweiten „Wort zum Montag“-Abend im Innsbrucker Treibhaus. Diesmal steht der Abend unter dem Motto: „Hass durch Liebe vergelten – oder doch besser: „Schlagt die Verhetzer wo ihr sie trefft“!?

19.30 im Treibhaus im Innsbruck.

Dienstag, 3. November. Diesmal hänge ich noch einen Tag in Innsbruck an, um auf der Universität über meine Griechenland-Recherchen zu berichten. Auf Einladung von Gras und Junger Grüner rede ich über „Syrizas Griechenland“.

Wann: Dienstag, 03.11., 19:00Wo: Hörsaal 3, GeiWi, Innrain 52

Mehr dazu hier.

Yanis Varoufakis

Am Mittwoch, den 4. November, steigt dann der Großevent mit Yanis Varoufakis im Audimax der WU, Wirtschaftsuniversität Wien, eine Koproduktion gewissermaßen von Kreisky-Forum, Roter Börsenkrach (RBK), Gesellschaft Plurale Ökonomik Wien, und Mastervertretung VW.Sozök.SEEP (WU). Leider sind schon alle Plätze voll, es gibt aber noch Plätze in Live-Stream-Hörsälen.

Robert Misik: Was Linke denken. Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas und Foucault. Picus Verlag, 14.90 €
Robert Misik: Was Linke denken. Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas und Foucault. Picus Verlag, 14.90 €

Am Donnerstag, den 5. November spreche ich über mein jüngstes Buch „Was Linke denken“ im Bund Sozialdemokratischer Akademiker (BSA), 19 Uhr, 1010 Wien, Landesgerichtsstraße 16

Am Dienstag, 10. November habe ich im Kreisky Forum dann unseren Freund Colin Crouch zu Gast, der sein Buch „Die bezifferte Welt“ präsentiert und zur Debatte stellt. 19 Uhr, Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Am Mittwoch, dem 11. November, gehts dann mit „Was Linke denken“ raus nach Rudolfheim-Funfhaus, um 19.30 lese ich da in der Johnstraße 59, bei der „Jungen Sektion“ der SPÖ des Bezirks. Näheres hier.

Am Donnerstag, dem 12. November, spreche ich auf der Wiener Buchmesse um 11:30 auf der ORF-Bühne über mein Buch „Was Linke denken“

Termine dieser Woche: Innsbruck, Frankfurt, Linz

Picus Linke 2Ich erlaube, zu meinen Veranstaltungen in dieser Woche einzuladen:

Montag, Innsbruck

Heute, Montag, 12. Oktober, spreche ich in Innsbruck im „Treibhaus“ – im Rahmen meiner monatlichen Serie „Wort zum Montag“. Diesmal geht es natürlich um den Ausgang der Wien-Wahl, und gleichzeitig ist dieser Abend die Innsbrucker Präsentation meines Buches „Was Linke denken“

Donnerstag, Frankfurt, Buchmesse

Dann geht es nach Frankfurt, wo ich bei der Buchmesse zwei öffentliche Gesprächstermine habe. Und zwar am Donnerstag, den 15. 10. zunächst um 9:30 – da gibt es eine Lesung aus „Was Linke denken“ (Halle 4.1, C37), und um

13:30 Uhr diskutiere ich am Stand des „Vorwärts“ mit der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi. (Halle 3.0, B 153)

Samstag, Linz

Am Samstag, 17. 10., bin ich zu Gast bei der Konferenz der SJ-Linz, die diesmal unter dem Motto „Refugees Welcome“ steht. Mein Talk wird selbiges Thema haben. Altes Rathaus, Hauptplatz, Linz, 15 Uhr

 

Termine: Buchvorstellung in Graz, Harald Schumann im Kreisky-Forum

Ein paar spannende Veranstaltungen der nächsten Wochen: 

1.) Mittwoch, 30. September, Wien. Im Club 20 der SPÖ-Brigittenau diskutiere ich zum Thema „Quo Vadis Sozialdemokratie? Europa, Österreich, Wien“. 19 Uhr im Cafe Vindobona am Wallensteinplatz.

2.) Graz, Donnerstag, 1. Oktober. Um 18.00 präsentiere ich in der Grünen Akademie in Graz mein Buch „Was Linke denken“. Kaiser-Franz-Josefs Kai 70. Nachher gehn wir alle zur „Proletenpassion“, die zufällig mit der Tourversion an dem Abend in Graz Station macht.

3.) 5. Oktober – Harald Schumann im Kreisky-Forum. Am 5. Oktober um 19 Uhr habe ich im Kreisky Forum den wunderbaren Berliner Journalisten Harald Schumann zu Gast, der über „Lügen und andere Wahrheiten – die deutschen Mythen in der Eurokrise“ spricht. Harald Schumann hat zuletzt etwa mit seiner Dokumentation „Macht ohne Kontrolle – Die Troika“ für Aufsehen gesorgt.

4.) am 8. Oktober spreche ich im Rahmen der „Ding-Akademie“ im Volkskundemuseum, es wird ein Wirtschaftsabend mit Marx-Lektüre. (Vorsicht: Nicht abschrecken lassen, wird kein Lesekreis, sondern ganz locker 🙂 )

5.) Innsbruck, 12. Oktober, Treibhaus. In diesem Herbst werde ich ein mal pro Monat im Treibhaus in Innsbruck gastieren – und zwar immer Montags. Das „Wort am Montag“ wird immer an aktuellen politischen und kulturellen Fragen aufgehängt sein, „Levitenlesen inklusive“, wie im Programm versprochen 🙂 Treibhaus, 19.30 Uhr

6.) Hallstadt, 25. Oktober. Da spreche ich zum Abschluss des diesjährigen Momentum-Kongresses über „Kaputtalismus“ und andere Zeittendenzen. Kurze Keynote, dann ein Gespräch mit Barbara Blaha.

7.) Innsbruck, 2. November. Der November-Montag im Treibhaus.

8.) Innsbruck, 3. November. Für die Grünen/Fachschaftslisten an der Uni-Innsbruck hänge ich diesmal einen Tag an und spreche Abends an der Uni über die aktuellen Entwicklungen in Griechenland.

9.) 4. November in Wien – Yanis Varoufakis kommt auf Einladung von Kreisky-Forum, Roter Börsenkrach und anderen nach Wien. Vortrag und Diskussion im Audimax der Wirtschaftsuniversität.

10.) 10. November in Wien – Colin Crouch kommt in einer Kooperation von Buchmesse Wien und Kreisky-Forum in meine Reihe „Genial dagegen“ und stellt sein Buch „Die bezifferte Welt – Wie die Logik der Finanzmärkte das Wissen bedroht“ vor. 19 Uhr, Kreisky Forum