Fluchthilfe – schickst Du Kohle für Anwaltskosten?

Fluchthilfe Verbrechen 3In der Nacht vom 2. auf den 3. September haben Anahita Tasharofi und ich nicht nur eine Familie vom Keleti-Bahnhof in Budapest nach Wien gefahren – sondern auch beschlossen, uns öffentlich dazu zu bekennen. Ich nehme an, die meisten von Euch kennen diese Geschichte.

Hassan (Name von der Redaktion geändert) spricht uns an. Er hat gemerkt, dass wir Deutsch miteinander sprechen. Er kommt aus Syrien und lebt seit einem Jahr in Wien, er ist als Flüchtling anerkannt, hat Aufenthaltsrecht und Papiere. Er ist hierher gefahren, weil jetzt sein Vater und seine drei Brüder vor dem Keleti-Bahnhof gestrandet sind – drei Kids zwischen sechs und vielleicht 15 Jahren. „Könnt ihr sie mitnehmen?“, fragt Hassan, und lächelt.

Anahita sieht mich an. Es ist aber ohnehin klar. Wer hier mit freien Plätzen im Auto wegfährt, braucht morgen nicht mehr in den Spiegel zu schauen. Gut, dann aber los. (Mehr hier)

Das juristische Nachspiel für uns hielt sich in Grenzen – dennoch sind nach mehreren Anzeigen nun Anwaltkosten in der Höhe von zusammen rund 1500.- Euro zu von Anahita und mir begleichen.

Wäre ganz gut, wenn man uns davon einen Teil zumindest abnehmen könnte. Also: Wer uns dabei helfen mag, bitte Geld auf dieses Konto überweisen – und unbedingt mit dem Hinweis „Fluchthilfe“:

Robert Misik IBAN / AT 301200050386142129 / BIC= BKAUATWW

Wir danken herzlich!

Auch kleinere Beträge helfen – 300 Leute, die 5 € überweisen – und die Kohle ist beisammen.

Fluchthilfe Verbrechen 2

Sollte der benötige Geldbetrag überschritten werden, würde ich mir erlauben, wenn das für Sie okay ist, den überschüssigen Betrag an Anahita Tasharofis Flüchtlingsbetreuungsverein „Flucht nach vorn“ zu überweisen.

11 Gedanken zu „Fluchthilfe – schickst Du Kohle für Anwaltskosten?“

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