Termine im September: Marx, Graeber, Jacobin, Mouffe, Liebe und Co.

MARX

2. September 2018, 11 Uhr, Theater an der Josefstadt

Karl Marx verbrachte im Revolutionsjahr 1848 einige Wochen in Wien und hielt Vorträge, etwa in den Stäußelsälen, heute das Theater an der Josefstadt. Exakt 170 Jahre später gibt es aus diesem Anlass eine Matinee im Theater an der Josefstadt, bei der ich aus dem „Kommunistischen Manifest“ lesen und nachher unter anderem mit Nurten Yilmaz diskutieren werde.

ARBEIT IST UNSICHTBAR

6. September, 19 Uhr, Kreisky Forum

Harald Welzer und ich haben die Ausstellung „Arbeit ist unsichtbar“ im Museum Arbeitswelt Steyr kuratiert und auch den Reader zur Ausstellung – gemeinsam mit Christine Schörkhuber – erstellt. Wir präsentieren das Buch (erschienen im Picus-Verlag) und auch einige Elemente der Ausstellung, als Appetizer für alle, die es noch nicht nach Steyr geschafft haben.

EDELWEISS

11. September, 19 Uhr, Kreisky Forum

Der Journalist Günter Kaindslstorfer schreibt seine Romane unter dem Pseudonym Günter Wels. Seinen Roman „Edelweiß“ präsentiert er am 11. September. Die Ausgangsgeschichte: „Im Frühjahr 1945 springt Friedrich Mahr, Deckname Edelweiß, als Leiter eines Spezialkommandos aus einer zweimotorigen B-26 der U.S. Air Force über deutschem Reichsgebiet bei Salzburg ab. Der OSS-Agent hat den geheimen Auftrag, Informationen über die von Hitler angeblich geplante Alpenfestung einzuholen.“ Der Roman beruht auf realen historischen Geschehnissen.

MARX AGAIN

14. September, Wiener Neustadt

Am 14. September spreche ich in Wiener Neustadt zum 200. Geburtstag von Karl Marx. Details geb ich noch bekannt, sobald ich sie weiß.

GRAEBER

19. September, Büchereien Wien, 19 Uhr

David Graeber, der amerikanische linke Bestsellerautor, stellt sein neues Buch „Bullshit-Jobs“ vor – eine grandiose Untersuchung über viele Jobs, die erfunden werden, obwohl sie niemand braucht. So von der Art: Menschen, die in Sitzungen sitzen, die sich mit dem Sinn von Sitzungen beschäftigen. Ich habe die Freude, Graeber in ein Gespräch über sein Buch zu verwickeln.

JACOBIN

20. September, Kreisky Forum, 19 Uhr

Wie es der Zufall so will, ist gleich eine weitere Spitzenfigur der US-Linken zu Besuch: Bashkar Sunkara, der Gründer und Herausgeber des Magazins „Jacobin“, kommt nach Wien, um einen Reader mit den besten Texten von „Jacobin“ zu präsentieren, der demnächst bei Suhrkamp erscheint.

RECHTSRUCK

25. September, Kreisky Forum, 19 Uhr

In unserer Reihe, die eine aktualisierte Rückschau auf das Jahrhundert hält, widmen wir uns dem Thema: DIE ROHE BÜRGERLICHKEIT. Der österreichische Konservativismus auf Abwegen – vom „Untergang des Abendlandes“ bis Schwarz-Blau. Brigitte Bailer-Galanda, Willi Mernyi und Natascha Strobl werden sprechen, ich moderiere.

LIEBE IN ZEITEN DES KAPITALISMUS

26. bis 28. September – Innsbruck, Landeck, Kufstein/Wörgl?.

In drei Tiroler Städten präsentiere ich mein Buch „Liebe in Zeiten des Kapiutalismus“. Leider habe ich noch nicht den exakten Ablauf – was? wann? wo? -, Details gibt es sobald ich sie kenne.

CHANTAL MOUFFE

29. September, Chantal Mouffe, Wiener Humanities Festival, 15 Uhr

Beim Wiener Humanities Festival diskutiere ich mit Chantal Mouffe über ihr neues Buch „Für einen linken Populismus“. Ort: Stadtkino

Einladung zur Ausstellung: „Arbeit ist unsichtbar“

Liebe KollegInnen, FreundInnen, wertes Publikum,

am 3. Mai 2018 eröffnet im Museum Arbeitswelt in Steyr – dem Museum der industriellen Arbeit in Österreich – die Dauerausstellung „Arbeit ist unsichtbar“.

Ich hatte die Freude, diese Ausstellung gemeinsam mit Harald Welzer, dem deutschen Sozialpsychologen und Bestsellerautor, kuratieren zu dürfen und mit dem großartigen Team des MAW finalisieren zu können.

 

Alles Nähere zur Ausstellung bzw. der Eröffnungssause findet Ihr hier!

Das Wesentliche an der Arbeit ist unsichtbar. Wenn wir von der Arbeit sprechen, dann stellen wir uns Arbeiter und Arbeiterinnen in der Fabrik vor, Maschinen, organisierte Abläufe im Büro, Menschen, die vor dem Computer sitzen, Leute, die an irgendetwas herumtüfteln. Dabei übersehen wir aber das Wesentliche: Wir gehen auch arbeiten, weil wir die Motivation verspüren, etwas zu tun und weil wir unsere Arbeit lieben. Wir wollen unsere Arbeit ordentlich machen, wir wollen aber für sie auch geschätzt, anerkannt und respektiert werden. Wir wollen ins soziale Geflecht der Kollegenschaft eingewoben sein. Wir wollen auch eine Arbeit, der wir Sinn zuschreiben. Arbeit gibt uns Selbstbewusstsein, genauso, wie es unser Selbstwertgefühl untergraben kann, wenn wir am Arbeitsplatz respektlos behandelt werden. Gefühle, Emotionen, spielen am Arbeitsplatz eine zentrale Rolle.

Gezeigt werden Geschichten über Eigensinn, Widderstand, Kooperation und Motivation, über Zusammenhalt, Identität und Stolz, aber auch über Stress, Angst, Überforderung und Ohnmacht.

Es erwarten Euch Audiostationen über „Arbeit und Gefühl“, ein Darkroom, in dem Sie Minenarbeitern aus dem Kongo begegnen, Ausstellungsräume, die den Kampf um Takt und Arbeitszeit, um Anerkennung, den Stolz der Arbeiter auf ihr Können, aber auch die Globalisierung zwischen 1850 und heute am Beispiel der Waffen- und Autoindustrie in Steyr zeigt. Global Steyr.

Und der Roboter Pepper, der die verschiedensten Aspekte der Arbeit der Zukunft erzählt: Etwa, warum ihr Eigenheim demnächst in drei Tagen von einem Roboter errichtet sein wird.

Dazu gibt es einen Ausstellungsreader, der im Picus-Verlag erscheint: Mit Beiträgen von Paul Mason, Saskia Sassen, Harald Welzer, Kathrin Röggla, Sighard Neckel, Verena Dürr, Christine Schörkhuber, Ulrich Brand, Helene Maimann, Wolfgang Maderthaner uva.

Anschrift des Museums:

MUSEUM ARBEITSWELT – Wehrgrabengasse 7 – A 4400 Steyr

Leipzig, Berlin, Steyr, Salzburg, Wien: Meine Termine der nächsten Wochen

Leipzig: 8. April, 17.30, Schauspiel Leipzig:
Was ist deutsch?
Jens Bisky von der Süddeutschen Zeitung im Gespräch mit Herfried Münkler und mir.

10. April, 19 Uhr, Kreisky Forum, Wien:
Im Gedenkjahr 2018 werden wir in eine Reihe von Gesprächsrunden die besondere Rolle der sozialistischen und anderer Bewegungen in der Geschichte Österreichs beleuchten. Dieser Abend steht unter dem Motto:

FÜR DIE REPUBLIK
Die österreichische Sozialdemokratie als historische Freiheitsbewegung

Schließlich war es vor allem die Sozialdemokratie unter Victor Adler, die zuerst für bürgerliche Freiheitsrechte kämpfte, aber auch für demokratische Rechte wie das allgemeine gleiche Wahlrecht. Und der dann, als Folge des Krieges und der Revolution, die Republik gewissermaßen in den Schoß fiel.

Darüber diskutiere ich mit Georg Brockmeyer, dem gerade bestellten neuen Kommunikationschef der SPÖ, mit Barbara Blaha, der Politologin und Historikern Hannah Lichtenberger und mit Georg Spitaler vom Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung.

Salzburg: 11. April, 18 Uhr, Hörsaal 381, GesWi, Rudolfskai 42:

Auf Einladung der KPÖplus spreche ich in Salzburg zum Thema:

„Das schwarz-blaue Projekt“

Wohin steuert Österreich? Die ersten 100 Tage der Schwarz-Blauen Bundesregierung lassen erahnen, dass ein Umbruch bevorsteht: 12-Stunden-Tag, Sozialkürzungen, drohende Studiengebühren, Massen-Überwachung und täglich neue FPÖ-„Einzelfälle“. Aber worum geht es Kurz und Strache eigentlich? Was ist das Schwarz-Blaue Projekt der Regierung? Und was können wir alle tun, um die rechte Welle zu stoppen?

12. April, 17 Uhr, Wien, Buchhandlung Facultas im NIG der Uni Wien:
Ich lese aus und präsentiere mein Buch „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“

16. April, 18.30 Uhr, Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien:
Karl Marx und die Gegenwart – Ein Abend zum 200. Geburtstag. Im Rahmen der Festivitäten zu Karl Marx 200. Geburtstag spreche ich über Marx und kommentiere und diskutiere die beiden neuen Filme, die exklusiv präsentiert werden: „Karl Marx und seine Erben“ (Peter Dörfler; ARTE/WDR/SWR 2018) „Marx 4.0: Die neue Weltformel?“ (Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz; ARTE/ZDF 2018).

Salzburg: 18. April, 19.30, Literaturhaus: 
Ebenfalls zum 200. Geburtstag von Marx lädt das Literaturhaus Natascha Strobl und mich zu einem Filmscreening und zur Diskussion unter dem Titel:
200 Jahre Karl Marx – „Alte Linke : Neue Rechte“. Gezeigt wird auch hier der Film „Marx 4.0“ von ARTE

19. April, 19 Uhr, Wiener Vorlesungen, diesmal in der Brunnenpassage am Brunnenmarkt:
Zivilcourage!
Agieren versus Reagieren –
couragiert aktiv in schwierigen Zeiten
Die großartige Noah Snow wird die Keynote halten, Marissa Lobo und ich werden kommentieren und mit der Vortragenden diskutieren.

Berlin: 29. April, 20 Uhr, Volksbühne:
An diesem Sonntag steigt in der Berliner Volksbühne die Präsentationssause meines Buches „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“ in der Reihe Armen Avanessian & Enemies. Armen wird mit mir über mein Buch und vielleicht auch noch über andere brandheiße Themen diskutieren.

Steyr: 3. Mai, 19 Uhr, Museum Arbeitswelt:
Harald Welzer und ich haben – als Kuratoren – mit dem großartigen Team des Museum Arbeitswelt in Steyr, mit wunderbaren Architekten, mit Audiokünstlern und vielen anderen jetzt seit beinahe zwei Jahren an der neuen Daueraustellung gearbeitet. Titel: „Arbeit ist unsichtbar.“ Wir stellen gewissermaßen die bisher noch nicht erzählte Geschichte und Zukunft der Arbeit aus.

Gezeigt werden Geschichten über Eigensinn, Widerstand, Kooperation und Motivation, über Zusammenhalt, Identität und Stolz, aber auch über Stress, Angst, Überforderung und Ohnmacht. All das ist das Wesentliche der Arbeit und wird mit Ausstellung ARBEIT IST UNSICHTBAR sichtbar gemacht.

Wir freuen uns sehr, dass diese lange und intensive Arbeit endlich den kritischen Blicken des Publikums ausgesetzt wird!

Steyr: 4. Mai, 17 Uhr, Museum Arbeitswelt:
Karl Marx 200, Geburtstagsfest
Zum Geburtstag von Karl Marx gibt es Reden, Laudationen und natürlich Musik. Ich werde auch mit eine Laudatio mit von der Partie sein.

Nächste Woche im Kreisky Forum: Nikos Pappas über „3 Jahre Syriza-Regierung“ und Lisa Herzog über zeitgemäßen Liberalismus.

Kommende Woche haben wir im Kreisky-Forum zwei Gäste, über die ich mich besonders freue, da wir uns buchstäblich seit Jahren um sie bemüht haben – und nun klappt es endlich.

1.

Am Montag, 12. März, um 19 Uhr darf ich NIKOS PAPPAS begrüßen, der nicht nur der gegenwärtige Minister für Medien, Digitales und Telekommunikation in der griechischen Regierung ist, sondern der engste Mitstreiter von Premierminister Alexis Tsipras. So wirkte er etwa in der ersten Syriza-Periode als Staatsminister im Amt des Ministerpräsidenten.

Nikos wird zum Thema sprechen:

SYRIZA AFTER THREE YEARS IN OFFICE
A REPORT FROM INSIDE

Wer wissen will, welche Fesseln die Syriza-Regierung angelegt bekommen hat, woran sie gescheitert ist, womit sie vielleicht doch auch Erfolg hatte, der und die wird hier aus erster Hand Informationen aus dem Inneren dieser ersten Linksregierung seit langem erhalten. Das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen.

2.

Schon drei Tage später, am Donnerstag den 15. März habe ich die deutsche Philosophin LISA HERZOG zu Gast, die zum Thema

FREIHEIT UND KAPITALISMUS – GEHT DAS NOCH ZUSAMMEN?

sprechen wird. Lisa Herzog machte sich vor einigen Jahren einen Namen, weil sie – im weitesten Sinne: sozialdemokratische – Gerechtigkeitsnormen nicht gegen einen Liberalismus zu begründen versuchte, sondern eine Grundlage für einen neuen Sozialliberalismus entwickelte. Das tat sie vor allem in ihrem Buch „Freiheit gehört nicht nur den Reichen – Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus“, sondern auch in zahlreichen vielbeachteten Aufsätzen. „Wer heute ein freies Leben führen will, muss den ungezügelten Markt bekämpfen“, argumentierte sie etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. (Link hier)

Auch das ist ein ganz ganz wichtiger Beitrag zur zeitgenössischen politischen und wirtschaftspolitischen Debatte.

Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr. Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Donnerstag im Kreisky Forum: Präsentation von „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“

„Ein Wörterbuch der Gegenwart“, so nannte der „Deutschlandfunk“ mein Buch „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“. Der Autor erweist sich, so Christa Eder in Ö1-„Leporello“ als „feinsinniger Beobachter der Phänomene unserer Zeit“. Und Barbara Tóth schreibt im Falter: „Misiks Stichworte zur geistigen Situation der Zeit … ein unterhaltsames wie kluges Handbuch für kritische Zeitgenossen.“

Von Angst bis Integration, von Identität bis Verdruss, von Ironie bis Toleranz, von Liebe bis Tinderisierung bis Sex und Glück… mit Hilfe von 33 Schlagwörter versuche ich eine Zeitdiagnose entlang von Begriffen. In Summe sind das 23 Essays. Manche länger (wie „Freiheit“ oder „Gleichheit“), manche kürzer (wie „Erfolg).

Übermorgen, Donnerstag, präsentiere ich das Buch im Kreisky Form im Gespräch mit Rosa Lyon, bekannt unter anderem als Anchorwomen der Früh-ZiB im ORF. Kreisky Forum, 1. März, 19 Uhr. Armbrustergasse 15, 1190 Wien. 

Buchpremiere: „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“

In den nächsten Tagen habe ich wieder eine Reihe von Veranstaltungen, zu denen ich herzlich einlade:

Buchtour: „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“

Montag, 19. Februar, 19 Uhr: Thalia Wien Mitte, Landstraßer Hauptstraße 2a. Ich lese und spreche über das Buch. 

Donnerstag, 1. März, 19 Uhr: Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Im Gespräch mit Rosa Lyon werde ich versuchen, ein paar zentrale Gedanken des Buches zu präsentieren. 

Mittwoch, 14. März, 19 Uhr: Präsentation im Thalia Mariahilfer Straße.

Was treibt uns an? Wie gelingt ein Leben? Welche Werte haben Bedeutung?

In seinem neuen Essayband entwirft Kreisky-Forum-Kurator Robert Misik eine Zeitdiagnose entlang von Begriffen und Stichworten. Was sind die Quellen der ANGST, die sich in unsere Gesellschaften hineinfressen. Was ist FREIHEIT? Gibt es einen guten PATRIOTISMUS? Wie verunstaltet der KAPITALISMUS die LIEBE? Vergiftet der Geist der unbegrenzten Auswahl auch unseren Sozialverkehr, sodass von einer regelrechten TINDERISIERUNG gesprochen werden kann? Der Autor greift allgemein als positiv betrachtete Konzepte frontal an: Gegen INTEGRATION, gegen IDENTITÄT, gegen ERFOLG, gegen IRONIE. „Die Sucht nach Erfolg stempelt weniger Erfolgreiche zu Losern und etabliert eine permanente Gehetztheit.“

„Denken ist das größte Abenteuer, ist Robert Misik überzeugt, und entschlüsselt rasant und amüsant den Geist unserer Zeit.“ (Klappentext).

Außerdem:

Am Dienstag, 20. Februar, habe ich um 19 Uhr im Kreisky Forum den deutschen Sozialforscher Philipp Staab zu Gast, Autor des Buches „Falsche Versprechen. Wachstum im digitalen Kapitalismus.“

„Die Digitalisierung von Arbeit und Wirtschaft ist derzeit in aller Munde. Die einen verbinden mit der disruptiven Kraft digitaler Innovationen die Hoffnung auf eine neue Quelle unbegrenzten Wachstums. Andere fürchten massive Beschäftigungsverluste und eine radikale Zunahme sozialer Ungleichheit. Philipp Staab bietet eine differenzierte Analyse der Leitunternehmen des Silicon Valley, die weltweit ein spezifisches Wirtschaftsmodell propagieren. Er beschreibt dessen historische Genese, beleuchtet die Ideologie des digitalen Kapitalismus und kontrastiert diese mit den ökonomischen Imperativen in der digitalen Ökonomie. Die Unternehmenspolitik von Google, Apple, Amazon und Co. beschreibt der Autor als ökonomisches Programm, das auf die Bearbeitung einer Sollbruchstelle des gegenwärtigen Wirtschaftssystems zielt. Seit dem Ende des Fordismus kann in den hochentwickelten Ökonomien der OECD-Welt die Entwicklung des Konsums nicht mit den Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft Schritt halten. Der digitale Kapitalismus bildet den Versuch, die systematische Nachfrageschwäche des gegenwärtigen Wirtschaftssystems durch die Rationalisierung der Konsumtionsapparate zu tilgen. Dabei erzeugt er jedoch Widersprüche, die das Problem, zu dessen Lösung er antritt, weiter verschärfen. Der digitale Kapitalismus der Gegenwart ist von einem Konsumtionsdilemma geprägt, das die Wachstumspotenziale der Digitalisierung in ihr Gegenteil verkehren könnte. Die Verheißungen des digitalen Kapitalismus könnten sich schon bald als falsche Versprechen entpuppen.“

Und am 12. März, im Kreisky Forum, um 19 Uhr ein kleiner Höhepunkt der Saison: Da spricht der griechische Minister und engste Weggefährte von Alexis Tsipras, Nikos Pappas, über die ersten 3 Jahre Syriza-Regierung. 

Hamburg, Bremen, Stockholm, Berlin, Linz, Salzburg – und Kern, Fratzscher, Ulrike Hermann ua. in Wien

Ein paar meiner öffentlichen Termine der kommenden Wochen

Am Donnerstag: Vortrag über „Kaputtalismus“ in Linz:

Am 6. 10. bin ich auf Einladung der Linzer Grünen und der Grünen Bildungswerkstatt Oberösterreich Abends im Alten Rathaus in Linz und spreche zum Thema: „Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?“

Näheres hier

Beginn 19 Uhr.

Am nächsten Tag gibt es – ebenfalls am gleichen Ort – ab 9:30 auch noch einen Vormittagsworkshop.

Samstag dann in Hamburg:

Am 8. 10. spreche ich um 11.15 Uhr in Hamburg zur Eröffnung der Tagung „Baustelle Demokratie“ zum Thema: Kaputtalismus – Wie der heutige Kapitalismus die Demokratie bedroht.

dock europe e. V.- Internationales BildungszentrumBodenstedtstraße 16 (Hinterhof) – 22765 Hamburg-Altona

Näheres hier.

Sonntag geht es nach Bremen:

Am 9. Oktober spreche ich im Theater Bremen um 11 Uhr über mein Buch „Kaputtalismus“ – Näheres hier.

Nächster Donnerstag: Christian Kern und Marcel Fratzscher im Kreisky Forum:

Am Donnerstag 13. 10. habe ich im Kreisky Forum Marcel Fratzscher, den Direktor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und Bundeskanzler Christian Kern zu Gast.

Fratzscher, Autor des wunderbaren Buches „Verteilungskampf“ wird zum Thema „Wohlstand für alle?“ sprechen, und dann mit Christian Kern über einen „New Deal“ sprechen, also Strategien einer progressiven Wirtschaftspolitik.

13. 10, 19:30 Uhr, Bruno-Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Bitte unbedingt hier anmelden.

Rust

Am 18. 10. spreche ich bei der Bundestagung des Verbandes sozialer Arbeit um 10:30 zum Thema: „Miteiander-Ökonomie – zwischen naiver Utopie und konkreter Realität“. Näheres hier.

Symposium zu Elfriede Jelineks 70. Geburtstag

Ebenfalls am 18.10., allerdings um 17 Uhr spreche ich dann in Wien und zwar:

im
KosmosTheater, 1070, Siebensterngasse 42
JELINEKS INTERVENTIONEN

ich spreche zum Thema:
„Wir waren nützliche Idioten“
Zu den Anfängen von Jelineks politischem Engagement

Alle Details zu der tollen Veranstaltungsreihe gibt es hier.

Hotel Intercontinental Wien

Am 20. 10. diskutiere ich auf Einladung des Club 20 und der K.a.V. Bajuvaria um 19:30 Uhr im Hotel Intercontinental in Wien zum Thema „Quo Vadis Österreich?“ mit Irmgard Griss, Michael Tojner und Stephan Schulmeister. Moderation: Andreas Perotti.

Ringvorlesung an der Uni Salzburg: 

Am 27.10. spreche ich im Rahmen einer Ringvorlesung zum Großthema „Grenzen des Wachstums“ an der Universität Salzburg über „Kaputtalismus“ – und zwar um 17 Uhr. Näheres gebe ich noch bekannt.

Anfang November gehts nach Stockholm:

Am 2. November spreche ich in Stockholm auf einer wunderbaren Tagung der Friedrich Ebert Stiftung über „Gleichheit“. Details folgen noch.

Berlin:

Vom 4.-6. November bin ich dann bei Milo Raus Kongress „Sieg über die Sonne“ an der Schaubühne in Berlin. Näheres folgt.

Salzburg:

Am 10. November spreche in der AK Salzburg zum Thema:

„Warum wir uns den Sozialstaat nicht NICHT leisten können“

10.11.2016, 18 – 20 Uhr, AK Salzburg, Saal
Adresse: Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg

Mit Christian Kern über Victor Adler auf der Buch-Wien

Am 12. November werde ich um 16 Uhr meinen Victor-Adler-Biographie-Essay „Ein seltsamer Held“ vorstellen – und zwar gemeinsam mit Adlers Nach-Nach-Nach-etc-Nachfolger als SPÖ-Vorsitzenden, Christian Kern.

Salzburg: Mit Srecko Horvat über „Das Ende des Kapitalismus?!“

Srecko und ich diskutieren über unsere beiden jüngsten Bücher am am 14. November, 19.30 Uhr, in Salzburg. Die Diskussionsveranstaltung findet in der Robert-Jungk-Bibliothek (JBZ) statt, die Adresse lautet Strubergasse 18/ 2. Stock.

Wien: Ulrike Hermann im Kreisky Forum

Am 17. 11. habe ich Ulrike Hermann im Kreisky Forum zu Gast – die großartige Autorin wird ihr neues Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ präsentieren. 19 Uhr, Kreisky Forum

Wien: Mariana Mazzucato und Christian Kern an der WU-Wien

Und am 18. 11. gibts eine Veranstaltung, an der ich nur als Co-Co-Hilfs-Organisator beteiligt bin, die aber überhaupt besonders spannend ist: Mariana Mazzucato debattiert im Audi-Max der WU-Wien mit Christian Kern.

Montag, 9. Mai. Gemeinsam mit Klaus Werner Lobo präsentiere ich „Kaputtalismus“ im Treibhaus…

… und sein Buch „Nach der Empörung“

Am Montag, den 9. Mai, gastiere ich dann in Innsbruck wo ich gemeinsam mit Klaus Werner-Lobo in einer Art Doppelconfernce mein Buch „Kaputtalismus“ und sein Buch „Nach der Empörung“ präsentiere. Die ganze Sause steigt im Treibhaus und zwar um 20 Uhr. Genaueres hier.

Montag, 25. April: Martin Wolf im Kreisky Forum

Am kommenden Montag habe ich den großartigen Martin Wolf zu Gast im Kreisky-Forum, den wichtigsten Wirtschaftsjournalisten Europas. Wolf, langjähriger Kommentator der Financial Times (London), spricht zum Thema:

THE ELITES AND THE PEOPLE
The rise of populism and the crisis of democratic capitalism

Montag, 25. April, Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Bei der Gelegenheit noch ein paar weitere Termine:

Am 5. Mai steigt im Werk-X in Wien ein Event der DiEM-25-Bewegung mit Yanis Varoufakis, Srecko Horvath, Saskia Sassen, Katja Kipping, Erich Fenninger und anderen. Ich werde in diesem Rahmen das Abschlusspanel moderieren mit Katja Kipping, Yanis Varoufakis und Walter Baier. Mehr dazu hier.

Am Freitag den 6. Mai spreche im WUK bei der „It’s all about politics“-Konferenz um 15 Uhr zum Thema: „Caputalism. From Capitalism to where?“ Mehr dazu hier.

Am Montag, den 9. Mai gastiere ich dann in Innsbruck wo ich gemeinsam mit Klaus Werner-Lobo in einer Art Doppelconfernce mein Buch „Kaputtalismus“ und sein Buch „Nach der Empörung“ präsentiere. Die ganze Sause steigt im Treibhaus und zwar um 20 Uhr. Genaueres hier.

Am 19. und 20. Mai bin ich dann in Berlin und Potsdam. Am 19. Mai diskutiere ich im taz-Cafe mit Klaus Lederer, den Berliner Vorsitzenden der Partei „Die Linke“ über Kaputtalismus und generell zum Thema: „Wozu noch links?“

Tags darauf dann in Potsdam mit Tom Strohschneider, dem Chefredakteur des Neuen Deutschland, über „Kaputtalismus oder ’sozialistischer Kompromiss‘?“ Mehr dazu hier.

Buchvorstellung. Mit Tom Strohschneider und Robert Misik
Freitag, 20.05.2016 | 19:00 Uhr
freiLand e. V., Potsdam. Friedrich-Engels-Str. 22. 14473 Potsdam

Am Montag den 23. Mai habe ich dann Paul Mason mit seinem Buch „Postkapitalismus“, dem Buch der Saison quasi, gerade bei Suhrkamp erschienen, im Kreisky Forum zu Gast. Wie üblich, 19 Uhr in der Armbrustergasse.

Donnerstag in Berlin: „Kaputtalismus“-Sause in der Volksbühne

volksbühne7. April: Präsentation meines Buches „Kaputtalismus“ in der Volksbühne in Berlin

„Kaputtalismus – Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?“, so heißt mein neues Buch und was ist eine Bucherscheinung ohne Präsentations-Sause in Berlin? Eben. Deshalb: Am 7. April stelle ich es in der Volksbühne vor, und zwar gemeinsam im Dialog mit Armen Avanessian.

Kaputtalismus Foto NeuDonnerstag, 7. April, 20 Uhr. Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz 

„Kaputtalismus“-Sause in der Berliner-Volksbühne und andere Termine

Ein paar Termine der nächsten Wochen:

Klaus Werner Lobo im Kreisky Forum. Am Dienstag, den 30. März habe ich in meiner Reihe „Genial dagegen“ im Wiener Kreisky Forum Klaus Werner Lobo zu Gast, der sein Buch „Nach der Empörung“ präsentieren und dann mit mir darüber diskutieren wird. Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Kaputtalismus Foto NeuBuchpräsentation „Kaputtalismus“ in der Berliner Volksbühne. Am 7. April gibt’s dann die etwas verspätete „Kaputtalismus“-Präsentations-Sause in Berlin, und zwar, was mich sehr freut, im wunderbaren „Roten Salon“ der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, und, was mich mindestens ebenso freut, in Form einer Debatte mit Armen Avanessian. Donnerstag, 7. April, 20 Uhr, Volksbühne. 

Kaputtalismus in Leipzig

„Kaputtalismus“ bei der Leipziger Buchmesse:

Am Freitag, 18. März, spreche ich um 18 Uhr über mein neues Buch im „Interium“, Demmeringstraße 34.

Jetzt erschienen: Mein Buch "Kaputtalismus - Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?" im Aufbau-Verlag.
Jetzt erschienen: Mein Buch „Kaputtalismus – Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?“ im Aufbau-Verlag.

Am Samstag, 19. März bin ich um 12 Uhr zu Gast beim MDR, Glashalle, Ebene 1 Stand 17 direkt auf der Messe.

Um 16 Uhr spreche ich dann im taz.studio, Halle 5 Stand E 408

Und um 19 Uhr diskutiere ich unter der Leitung von Peter Unfried mit Kerstin Andrae, der stv. Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, und Jule Nagel, Landtagsabgeordnete der Linken in Sachsen über „Einwanderung, Verunsicherung, Integration“.