Schickt mir Eure Corona-Geschichten

Heute bitte ich Euch einmal um Hilfe. Ich brauche Eure Geschichten.

Dieses Jahr hat den Einbruch einer neuen Ab-Normalität in unsere Normalität gebracht. Im Sinne von „Geschichtsschreibung der Gegenwart“ versuche ich das, was da passiert ist und auch mit uns passiert, in einem Buch aufzuschreiben, das im Februar erscheinen wird. Über „unser verrücktes Leben in der pandemischen Gesellschaft“.

Authentische Schilderungen helfen dafür natürlich immens. Über Eure Erfahrungen. Das kann alles sein: Die Verstimmungen, die Einsamkeit. Oder einfach auch skurrile Anekdoten, das Jahr war ja auch damit voll. Genauso wie das echte, massive Leid – selbst krank sein, Angehörige, die krank sind, der Tod, der plötzlich präsent ist. Ich weiß ja selbst nicht was alles – dafür brauche ich ja Euch.

Eure Berichte werden selbstverständlich anonymisiert und kein/e von Euch wird erkennbar sein.

Schreibt mir doch bitte unter robert (at) misik.at oder auf den verschiedenen anderen bekannten Kanälen (DM, Messenger etc…)

Ich danke im Voraus und stehe schon in Eurer Schuld!

Herzlich, Robert

2 Gedanken zu „Schickt mir Eure Corona-Geschichten“

  1. Hallo Robert. Ich habe eine positive Geschichte.

    Vor Jahren habe ich beschlossen, dass ich (55) mit meinem Papa nur mehr das Notwendigste spreche, da er ein misstrauischer, immer nörgelnder, schlecht aufgelegter alter (81) Mann ist, der nicht einmal seinen Kindern (3) vertraut. Einfach mühsam.
    „Dann kam Corona“.
    Ich konnte nicht mehr als selbstständige Mobilfrisörin arbeiten, und dachte mir, ich versorge meinen Vater. Ich war skeptisch, aber ich wollte nicht, dass er vereinsamt.
    Und siehe da. Es können sich auch 81 jährige Männer ändern. Ohne Übertreibung kann ich sagen, wir freuen uns zu sehen, in vernünftigen Ton zu kommunizieren, gemeinsam zu essen. Er ruft von sich aus bei mir und meiner Schwester an, und fragt nach unserem Befinden. Ich bin einfach glücklich. Lg Sabine

  2. Sie hatten Recht mit Ihrer Prognose am 14.3.20.
    Von meinen 20 Freunden sind für mich inzwischen
    so gut wie alle gestorben.
    Ich wünsche Ihnen gute Besserung. Irgendwann tut es auch nicht mehr weh!

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