Kleines Zwischenresumee zu meinen Griechenland-Recherchen

P1030567Wieviele Leute haben das eigentlich gelesen? Nun, geschätzt rund 150.000 – 200.000 auf irgendeine Weise.

Da sich sehr viele von Euch per Crowdfunding an meinen beiden Griechenlandrecherchen der vergangenen Monate beteiligt haben, wofür ich noch mal ein ganz herzliches und beschämtes „Dankeschön“ sage, bin ich Euch vielleicht auch ein kleines Resumee schuldig.

Also: Die beiden „Longreads“ – also der von Juni und der vom Juli – haben bisher allein auf meiner Website 16.000 bzw. 6000 Leser und Leserinnen gefunden, dazu noch die englische Übersetzung, die rund 1000 LeserInnen hatte (die erschien aber primär ja auf Socialeurope.eu, wo sie sicher auch einige zehntausende Klicks hatte). Bedenkt man, dass diese Longreads zusammen rund 100.000 Zeichen hatten, also eher den Umfang eines schlanken Buches als den eines langen Artikels hatten, muss man das in Relation mit Büchern sehen: 16.000 Leser für einen Text dieses Umfanges in knapp einem Monat, das kriegst Du in aller Regel mit Büchern nicht hin. Das zeigt, dass sich diese unorthodoxe Art des Publizierens auch und vor allem in Hinblick auf „Circulation“, also das Erreichen von Lesern und Leserinnen lohnt.

Da diverse Kurzfassungen in Falter, taz, Frankfurter Rundschau, Zeit-Online u.a. erschienen, also weitgehend in Print, wo man Leserzahlen konkreter Artikel schwer messen kann, man aber auch hier von in Summe sicherlich mindestens 100.000 Lesern und Leserinnen ausgehen kann, ist diese ganze Chose schon ziemlich lohnend gewesen auch in dieser Hinsicht. Dass es mir auch Einblicke und neues Wissen gebracht hat und auch spannend und aufregend war, davon einmal ganz abgesehen.

Hier noch mal die Links.

Reportage Nr. 1. 

Reportage Nr. 2.

2 Gedanken zu „Kleines Zwischenresumee zu meinen Griechenland-Recherchen“

  1. Sehr geehrter Herr Misik, ich nutze diesen Weg von Ihnen zu erfahren aus welchem Orwell`schen Werk das in der 2. Griechenland Reportage
    aufgeführte Zitat stammt. Ansonsten kann ich Ihnen nur Danken für ihre Arbeit. Ganz besonders berührt hat mich ihr Artikel über Ernest Mandel. Ihre Griechenland Reportagen sind schlicht Klasse und ich werde wieder eine Spende überweisen. GFG Roland Schiesser

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